14.06.2019

Online Kampagne - Wie starte ich denn eigentlich?

Leonie Matt

Aller Anfang ist schwer...

...stellt euch daher doch erstmal folgende Fragen: Welche Plattform ist am geeignetsten für die Inhalte, die ihr bieten könnt?
Wo treibt sich die Zielgruppe, eure potenziellen Fans und Multiplikatoren, rum? Sind sie eher auf Facebook oder eher auf Instagram zu finden? Dazu gibt es viele Studien. Wo haben schon ähnliche Projekte stattgefunden und auch funktioniert? - Wunderbar. Schon seid ihr mitten drin in der Plattformanalyse!

Infobox

Das können die einzelnen Plattformen:

 

TWITTER

Diese Plattform wird hauptsächlich für Text und Eilmeldungen verwendet. Sie ist daher auch für stetige Updates geeignet. Hashtags sind hier seeeehr wichtig.

INSTAGRAM

Auf Instagram sind die Inhalte ästhetischer und / oder haben eine emotionalere Ebene. Der Text ist zweitrangig. Der Einsatz von Hashtags ist ebenfalls sehr wichtig. Instagram galt lange als das Medium für eine junge Zielgruppe; das hat sich mittlerweile geändert - inzwischen ist hier jede Altersgruppe vertreten.

LINKED IN

Die Plattform bezieht sich sehr auf die geschäftliche Ebene. Sie ist sehr gut zum Netzwerken geeignet. Leute berichten von ihren Jobs, den damit verbundenen Herausforderungen und Chancen.

FACEBOOK

Ob ihr es glaubt oder nicht - Facebook ist noch immer die größte Social-Media Plattform, obwohl sie an „Fahrt“ verloren hat. In der Vergangenheit gab es einige Kritik am Algorithmus. Auf Facebook ist so ziemlich jedes Medium erlaubt: Text, Bilder, Link-Tipps, Videos, Stories usw. Insbesondere die Kommunikation in Gruppen ist innerhalb des Facebook-Universums wichtig geworden. Jedoch beklagen sich User oft über einen "Overload" an Content - es wird schlichtweg zu viel gepostet.

 

Beispiel: Toilettenpapier von Smooth Panda

Wenn wir einen kleinen Schritt tiefer gehen, frag dich, für was deine potenziellen Fans sich noch interessieren könnten und was ggf. nicht direkt mit deinem Produkt oder der Idee zu tun hat. Die Schnittmenge zwischen beidem ist dein sogenannter Core-Content, das Herzstück deiner Online Kommunikation.

Zu viel Bla? Na gut, hier folgt ein Beispiel: Stell dir vor, du hast eine Toilettenpapiermarke. Diese wird, der Nachhaltigkeit wegen, aus Bambuspapier gemacht. Bambusbäume wachsen einfach schneller als die Bäume, aus denen sonst Toilettenpapier hergestellt wird. Es verbraucht weniger Wasser und ist besser für den ökologischen Fingerabdruck.

Als BesitzerIn der Toilettenpapiermarke fragst du dich: Wenn sich jemand für Produkte aus Bambus interessiert - vielleicht interessiert sich die Person auch für China? Vielleicht mag der Kunde generell Produkte aus alternativen, nachhaltigeren Rohstoffen. Ist vielleicht ein Anime-Manga-Maskottchen eine gute Schnittmenge um die Informationen zu vermitteln? So ist es übrigens hier geschehen!

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