19.11.2019

Eine faire Währung mit Mehrwert

Sebastian Droschinski

Sind wir mal ehrlich: ohne irgendeine Art von Währung geht es nicht. Auch wenn wir Jahrtausende zurückblicken auf eine Zeit, bevor es Geld als solches gab, sehen wir Menschen, die untereinander Handel betreiben. Die Waren gegen Waren oder Dienstleistungen tauschen. Alles hat einen Wert und Gegenwert.

Hände voll mit Geldscheinen

Doch welchen Wert hat Nachhaltigkeit? Und wie können wir diesen Wert transportieren? Dieser Frage haben sich fünf Freunde gestellt. Ali, Daytona, Dilara, Abdelmadjid und Estoril sind gemeinsam zur Schule gegangen und sind nicht nur ein Freundeskreis, sondern sie sind auch gerne politisch und gesellschaftlich aktiv. Sie haben schon Theaterstücke organisiert, um gesellschaftlichen Themen wortwörtlich eine Bühne zu bieten.

Team arbeitet am Konzept für NatureCoins

„Man muss Probleme an der Wurzel packen“

Für die xStarters Challenge mit der Frage „Was kann man tun, um Städte nachhaltiger zu gestalten?“ haben sie natürlich sofort gebrannt. Um diese Frage zu lösen, haben sie sich erstmal eine andere gestellt: Was ist eigentlich die Wurzel allen Übels? Denn nur, wenn man das kennt, kann man Probleme wirklich lösen.

Konsum: Frau mit Shopping Papiertüten

Und die Wurzel lautet Konsum. Unbedacht, übertrieben und nicht ökologisch. Dass das besser geht, wissen wir alle. Und dass es nicht schwer ist, auch: zum Beispiel, indem man regionale Produkte einkauft. Lieber im Laden shoppt als online. Und lieber auf Qualität setzt als einen hohen Verschleiß zu haben. Mit ihren Naturecoins will das Team aus Hamburg einen weiteren Anreiz für guten Konsum bieten. Denn wer nachhaltig einkauft, der erhält die begehrten Coins. Und kann diese wieder reinvestieren, um Geld sparen zu können. Doch lassen wir die fünf selbst erzählen. Denn wir haben sie an der Awardparty zum Interview getroffen.

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