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Welche Probleme gibt es auf der Welt?

17 Nachhaltigkeitsziele

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Leonie Matt | 28.09.2018

Infobox: Die 17 Nachhaltigkeitsziele

 

Das praktische an den Nachhaltigkeitszielen ist, dass man sie aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten kann: Ihr könnt sie einerseits global verstehen, es ist jedoch auch vollkommen legitim, sie auf das eigene regionale Umfeld zu beziehen.
Der ehemalige Klimasekretär Ban-Ki Moon sagt einst: „Wir können die erste Generation sein, der es gelingt, die Armut zu beseitigen, ebenso wie wir die letzte sein könnten, die die Chance hat, unseren Planeten zu retten.“
17 Ziele sind es an der Zahl, die im Jahr 2016 von den Vereinten Nationen, einem Zusammenschluss aus weltweit 193 Ländern, festgelegt wurden. In den nächsten 15 Jahren sollen mit Hilfe dieser Ziele beispielsweise Armut, Ungleichheit und der Klimawandel bekämpft werden. Das Besondere an den SDGs ist, dass sie sich an jedes einzelne Land richten, ob arm oder reich

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Durch die engmaschige Vernetzung unserer Welt sind wir alle, ob in entwickelten oder weniger entwickelten Ländern, täglich von Armut umgeben. Daher zählt Armut zu einer der derzeit größten Challenges.

 

 

Für viele, die diesen Beitrag hier gerade lesen, ist Hunger wahrscheinlich kein Problem. Aber wusstest du, dass weltweit etwa jeder neunte Mensch nicht genug zu essen hat? Zur Erreichung des Ziels wird ein nachhaltiger Anbau von Lebensmitteln empfohlen. Allerdings helfen auch schon vergleichsweise einfach zu realisierende Projekte wie Food-Sharing, bei dem noch essbare Lebensmittel, die eigentlich weggeworfen werden sollen, kostenlos verteilt werden.

 

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Wie wichtig Gesundheit ist, wird uns oftmals insbesondere erst dann bewusst, wenn wir krank sind. Meistens helfen uns Ärzte und Medikamente dann schnell wieder auf die Beine aber stell dir vor, es ist weder ein Arzt noch sind Medikamente vorhanden, die dir helfen können. Bei diesem Ziel geht es um das gesunde Leben und darum, dies für alle Menschen jeden Alters zu gewährleisten und ihr Wohlergehen zu fördern.

 

 

Inklusive, gerechte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten des lebenslangen Lernens für alle fördern
Bildung ist ein Menschenrecht – sie befähigt Menschen, ihre politische, soziale, kulturelle, und wirtschaftliche Situation zu verbessern. Jedes Kind hat das Recht auf eine Schulausbildung und jeder Mensch ein Anrecht darauf, seine grundlegenden Lernbedürfnisse zu befriedigen – ein Leben lang. Bildung ist der Schlüssel für eine zukunftsfähige Entwicklung und deshalb ein Schwerpunkt der deutschen Entwicklungspolitik.

 

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Ein Grundsatz der deutschen Entwicklungspolitik ist: „Gleiche Rechte, gleiche Pflichten, gleiche Chancen und gleiche Macht für Frauen und Männer“. Dies stellt einen wichtigen Faktor für die nachhaltige Entwicklung dar – und das gilt nicht nur für Deutschland. Bei diesem Punkt geht es zum Beispiel um die Chancengleichheit bei der Übernahme von Führungspositionen auf allen Ebenen.

 

 

Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Überlegt mal, wofür ihr in eurem Alltag Wasser benutzt. Und jetzt stellt euch vor, es kommt nichts mehr aus der Leitung: Etwa zehn Prozent der Menschen weltweit ergeht es so oder ähnlich: Sie haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Und etwa 32 Prozent der Weltbevölkerung haben keine angemessene sanitäre Basisversorgung.

 

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Ähnlich wie mit dem Wasser ist die Stromversorgung in unserem Land eine Selbstverständlichkeit. Hier stehen wir vor einer besonders großen Herausforderung: Denn während in Ländern wie Deutschland zu viel Strom verbraucht und der Erde geschadet wird, ist die Energieversorgung in Entwicklungsländern häufig nicht gegeben, was die Entwicklung vor Ort verlangsamt. Eine Lösung stellen erneuerbare Energiequellen dar: Sie müssen noch viel intensiver genutzt werden als bisher.

 

 

Arbeit ermöglicht den Menschen weltweit ein Leben, da gibt und dass die Arbeitsbedingungen menschenwürdig sind. Deutschland engagiert sich deshalb intensiv für die Förderung von Beschäftigung und für die Einhaltung von Sozialstandards.

 

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Infrastruktur ist Voraussetzung für Wirtschaftlichkeit. Beim Auf- und Ausbau sollte jedoch der Aspekt der Nachhaltigkeit nicht außer Acht gelassen werden, um eine unnötige Umweltbelastung zu vermeiden.

 

 

Überall dort, wo die Einkommensschere weiter auseinandergeht, muss gehandelt werden. In Entwicklungsländern wird dadurch Wachstum und die Überwindung von Armut verhindert. In Industrieländern wie Deutschland wirkt sich eine Ungleichheit ebenfalls aus: zum Beispiel auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

 

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Du lebst auf dem Land? Damit gehörst du zur kleineren Gruppe, denn über die Hälfte der Weltbevölkerung lebt heute bereits in Städten. Ein Vor- und gleichzeitig Nachteil von Städten ist jedoch, dass hier alles aufeinander trifft: Dichter Verkehr, viele Bautätigkeiten und große Mengen an Müll und Abwässern. Der Vorteil daran? Genau hier findet sich ein idealer Ansatzpunkt im Kampf gegen den Klimawandel!

 

 

Wir leben seit langem über unsere ökologischen Verhältnisse. Der Earth Overshoot Day ist der Tag im Jahr, an dem weltweit mehr Ressourcen verbraucht worden sind, als im gleichen Jahr regeneriert werden kann. 1990 war das der 7. Dezember. In diesem Jahr war es bereits der 8. August.

 

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Wusstest du, dass aktuell ca. 20 Millionen Menschen gezwungen sind, ihre Heimat aufgrund klimabedingter Ereignisse zu verlassen? Wirbelstürme, Wassermangel, Überschwemmungen oder Dürren sind längst keine Seltenheit mehr.

 

 

Die Ozeane sind voll von Plastik! Jedes Jahr landen ca. 10 Millionen Tonnen Plastik in den Weltmeeren. Diese lassen sich nicht biologisch abbauen, sondern zerfallen in immer kleinere Teilchen. Letztendlich nehmen die Meerestiere dieses Mikroplastik als Nahrung auf, sterben nicht selten an der Kollision mit Plastik und leiten letztendlich die Plastikteilchen auch in die menschliche Nahrungskette.

 

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Mehr als die Hälfte der Regenwälder wurden für die Palmöl-, Agrartreibstoff-, Futtermittel- und Fleischproduktion bereits vernichtet. Wir verlieren unsere biologische Vielfalt und dabei ist gerade diese die Grundlage unseres Lebens.

 

 

Für die meisten in Deutschland sind Frieden, körperliche Unversehrtheit und Schutz durch ein stabiles Rechtssystem selbstverständlich. Sie sind jedoch auch Voraussetzung für nachhaltige Entwicklung und Wohlstand.
Die Tötungsrate variiert von Region zu Region und so wird zum Beispiel in Ostasien lediglich einer von 100.000 Menschen vorsätzlich getötet, während in Lateinamerika 23 von 100.000 Menschen auf diese Art sterben.

 

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Viele der genannten Ziele kennen keine Ländergrenzen. Wir können die Herausforderungen nur gemeinschaftlich lösen, indem wir global zusammenarbeiten.

 

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